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Licht am Ende des Tunnels? - Fachgespräch zum Brenner Basistunnel

Der Brenner Basistunnel (BBT) ist ein österreichisch-italienisches Projekt zum Bau eines Eisenbahntunnels für gemischten Personen- und Güterverkehr unter dem Brenner. Im Jahr 2025 soll man in ihm auf 55 km Länge die Alpen zwischen Innsbruck und Bozen unterqueren können. Am Montag, den 14. November, hatte die Grüne Landtagsfraktion zu einem Fachgespräch zum Brenner Basistunnel eingeladen. Unter Beteiligung auch von Tiroler und Südtiroler Grünen wurde über die Alpentransitproblematik im Allgemeinen und den Brenner Basistunnel und mögliche Alternativen im Besonderen diskutiert. Zur Seite der Grünen Landtagsfraktion Bayern

23.11.11 –

Der Brenner Basistunnel (BBT) ist ein österreichisch-italienisches Projekt zum Bau eines Eisenbahntunnels für gemischten Personen- und Güterverkehr unter dem Brenner. Im Jahr 2025 soll man in ihm auf 55 km Länge die Alpen zwischen Innsbruck und Bozen unterqueren können. Am Montag, den 14. November, hatte die Grüne Landtagsfraktion zu einem Fachgespräch zum Brenner Basistunnel eingeladen. Unter Beteiligung auch von Tiroler und Südtiroler Grünen wurde über die Alpentransitproblematik im Allgemeinen und den Brenner Basistunnel und mögliche Alternativen im Besonderen diskutiert.

Am Vormittag ging es um die Vorstellung des volkswirtschaftlichen Umfeldes, des Projekts und der Problemstellungen rund um die Infrastrukturen, die den Nordzulauf für die Brennerstrecke bilden. In der Diskussion wurde die Prognose des Verkehrswachstums in Frage gestellt und die Leistungsfähigkeit der bestehenden Strecken angesprochen. Am Nachmittag ging es um die politische Bewertung der Verkehrspolitik und der Bahnprojekte auf der Brennerachse: Alpentransitbörse, Schwachstellen des BBT-Projekts, Bürgerbeteiligung und Lärmschutz.

Insbesondere bei Grünen in Tirol und Südtirol haben die lange Baudauer verbunden mit extrem hohen Kosten zu Widerstand geführt, denn der BBT stellt keine zeitnahe Lösung der Transitproblematik dar, es liegt kein Betriebskonzept und keine Lkw-Verlagerungsgarantien vor und es fehlen vor allem die Zulaufstrecken in Deutschland und Norditalien. Damit wird die Entlastungswirkung fraglich. Im April wurde die sogenannte Hauptbauphase mit einem Festakt eingeläutet. Im Herbst soll ein Vertrag zwischen Österreich und Deutschland über die Zulaufstrecken, deren Verlauf im Raum Rosenheim und deren Lärmschutz bis heute nicht geklärt sind, unterzeichnet werden.

Aus grüner Sicht bleibt festzuhalten, dass die Zweifel am Brenner Basistunnel überwiegen und die Bürgerbeteiligung bei Infrastrukturprojekten verbessert werden muss, so Thomas Mütze, verkehrspolitscher Sprecher.

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    Pressemitteilung | Verkehr

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