Grüne Stadt Landshut http://www.gruene-btw-landshut.de www.gruene-landshut-2020.de, OB-Wahl, Wahl, Bündnis 90 / Die Grünen in der Stadt Landshut http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/eingriff_in_das_landschaftsbild/ Eingriff in das Landschaftsbild http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/eingriff_in_das_landschaftsbild/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/eingriff_in_das_landschaftsbild/ Der Blick von Berggrub ins Salzdorfer Tal ist traumhaft. Doch bald könnte es mit der Idylle vorbei... Der Blick von Berggrub ins Salzdorfer Tal ist traumhaft. Doch bald könnte es mit der Idylle vorbei sein. Denn die Stadt Landshut hat die Fläche westlich der JVA am Rande des geplanten Landschaftsschutzgebietes als Standort für einen zweiten Wertstoffhof vorgeschlagen. Am Samstag besichtigten Mitglieder des Arbeitskreis Stadtentwicklung der Grünen gemeinsam mit den Stadträten Hedwig Borgmann und Christoph Rabl die vorgeschlagene Fläche.
Zunächst einmal müssten durch umfangreiche Erdarbeiten eine Ebene hergestellt werden. Hierbei besteht die Gefahr, ein Bodendenkmal zu zerstören. Auch der Anschluss an die Weikmannshöhe müsste ausgebaut werden. Schon jetzt ist die Straße stark befahren. An- und Abtransport von Müll und zusätzlicher Schwerlastverkehr sind ohne weitere Abbiegespuren kaum vorstellbar. „Wir befürworten einen zweiten modernen Wertstoffhof“, erläuterte Stadtrat Christoph Rabl „aber es ist unlogisch, erst den Müll raus aus der Stadt auf den Berg zu transportieren und anschließend alle Abfälle, die für das Müllkraftwerk Schwandorf bestimmt sind, wieder hinunter zur Umladestation nach Wörth zu bringen.“ Derzeit ist das Gelände nur mit dem Auto zu erreichen. Es gibt keinen Rad – oder Fußweg an der Weikmannshöhe oder der B299 und eine unzureichende Busanbindung. Kein attraktives Angebot für zukünftige Kunden eins Gebrauchtwarenhauses.
Das größte Problem aber ist die Versickerung des anfallenden Oberflächenwassers. Dafür müssten entsprechende Rückhalteeinrichtungen errichtet werden, um den Ortsteil Salzdorf nicht durch zusätzliche Wasserabflüsse aus den versiegelten Flächen zu belasten. Das Gelände ist abschüssig und die Kapazität müsste für Sturzregenereignisse ausgelegt werden. „Das war schon bei der Errichtung der JVA eine sehr aufwendige Angelegenheit“, berichtete ein Anwohner. Für Stadträtin Hedwig Borgmann ist der Standort nicht geeignet. „Das wäre ein brutaler Eingriff in das Landschaftsbild.“

]]>
Mon, 24 Aug 2020 08:54:00 +0200
http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/ist_berggrub_der_richtige_standort_fuer_ein_wertstoffzentrum/ Ist Berggrub der richtige Standort für ein Wertstoffzentrum? http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/ist_berggrub_der_richtige_standort_fuer_ein_wertstoffzentrum/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/ist_berggrub_der_richtige_standort_fuer_ein_wertstoffzentrum/ Ortstermin am 22.8. um 14:30 Grüne laden zum Ortstermin ein

Seit geraumer Zeit sucht die Stadt Landshut einen geeigneten Standort für ein zweites Wertstoffzentrum. Das bestehende Wertstoff- und Entsorgungszentrum (WEZ) im Gemeindegebiet Altdorf stößt zunehmend an seine Kapazitätsgrenzen. Alle bisher geprüften Standortvorschläge erscheinen wenig geeignet. Im Plenum am 29.5. 2020 wurde von Seiten der Verwaltung eine Fläche westlich der JVA in Berggrub vorgeschlagen. Doch ist dieser Standort am Rande des geplanten Landschaftsschutzgebietes wirklich geeignet?
Der Arbeitskreis Stadtentwicklung der Grünen lädt am 22. August zu einem Ortstermin am vorgeschlagenen Standort ein.
Gemeinsam mit Stadträtinnen der Grünen wollen sich die Mitglieder ein Bild von der Situation machen.
Bürgerinnen und Bürger sind herzlich zu diesem Ortstermin eingeladen.
Treffpunkt ist um 14:30 Uhr am Parkplatz der JVA.  

Die  Teilnehmer*innen werden gebeten, die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten.

]]>
Mon, 17 Aug 2020 13:03:00 +0200
http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/gruene_fordern_fahrradstrasse_zwischen_achdorf_und_kumhausen/ Grüne fordern Fahrradstraße zwischen Achdorf und Kumhausen http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/gruene_fordern_fahrradstrasse_zwischen_achdorf_und_kumhausen/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/gruene_fordern_fahrradstrasse_zwischen_achdorf_und_kumhausen/ Die Roßbachstraße ist eine von Radlern stark frequentierte Verbindung zwischen Achdorf und... Die Roßbachstraße ist eine von Radlern stark frequentierte Verbindung zwischen Achdorf und Kumhausen. Das veranlasste den „Arbeitskreis Mobiliät" der Landshuter Grünen am vergangenen Mittwoch, dort die Möglichkeit einer Fahrradstraße zu erkunden.
Frank Steinberger
, Ortsvorsitzender der Kumhausener Grünen, beschrieb vor Ort, wie problematisch der Bereich zwischen der Eisenbahnbrücke und dem Seepointer Weg ist: „Die Strasse dort ist eng, kurvig und unübersichtlich, es gibt keine Bürgersteige. Das ist für Radfahrer und Fußgänger gefährlich, weil diese Strecke auch zunehmend von Autofahrern als Schleichweg genutzt wird" so Steinberger. „Eine Fahrradstraße böte viele Möglichkeiten, die Gefahren zu entschärfen, vor allem, weil hier auch sehr viele Schülerinnen und Schüler unterwegs sind" ergänzte Verena Putzo-Kistner, die den Arbeitskreis leitet. „Bei einer solchen Maßnahme wird der Autoverkehr nicht verbannt, aber dem Radl Vorrang eingeräumt", sagte sie. Die Mitglieder des Kumhausener Gemeinderats, Gerhard Barth und Rosi Steinberger verwiesen auf das Wachstum in ihrer und den Nachbargemeinden und zeigten sich davon überzeugt, dass in Verbindung mit dem E-Bike-Boom der Radverkehr auf dieser Strecke noch stark zunehmen wird. „Und die Stadtbürger nutzen diese Strecke gerne für Radausflüge ins Umland" sagte der ebenfalls anwesende Stadtrat Tom Keyßner. Weil der Straßenabschnitt teils auf Kumhausener und teils auf Landshuter Gebiet liegt, müssten beide Kommunen zusammenarbeiten. „Das wäre ein schöner Prüfstein für den kürzlich von Stadt und Landkreis wieder beschworenen Willen zu stärkerer Kooperation" sagte Steinberger. Die Exkursion wurde über das Kumhausener Radwegenetz bis zum Landgasthof Hachelstuhl weitergeführt, wo man sich schließlich eine Erfrischung gönnte.

]]>
Fri, 24 Jul 2020 14:05:00 +0200
http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/stadtrat_ab_2020_danke/ Grüne Fraktion ab 2020 - Danke http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/stadtrat_ab_2020_danke/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/stadtrat_ab_2020_danke/ Liebe Landshuterinnen, liebe Landshuter, am 15. März haben Sie die Kandidat*innen von Bündnis... Liebe Landshuterinnen, liebe Landshuter,

am 15. März haben Sie die Kandidat*innen von Bündnis 90/Die Grünen mit 25,4 % der Stimmen zur stärksten Fraktion im Landshuter Stadtrat gewählt. Das ist das beste Ergebnis bei Kommunalwahlen, dass wir bisher erreichen konnten. Herzlichen Dank für Ihre Stimmen und Ihr Vertrauen. Sie haben uns damit einen Auftrag gegeben, Landshut nachhaltig zu gestalten: ökologisch, sozial, urban und vielfältig. Und wir nehmen diesen Auftrag ernst. Der neuen Fraktion gehören neben erfahrenen Stadträt*innen auch einige Mitglieder an, die zum ersten Mal in dieses Gremium einziehen. Und so setzt sich die neugewählte Fraktion der Grünen zusammen: Sigi Hagl, Dr. Thomas Keyssner, Stefan Gruber, Regine Keyssner, Elke Rümmelein, Prof. Dr. Frank Palme, Christoph Rabl, Tobias Weger-Behl, Pascal Pohl, Iris Haas.

Auch wenn die Arbeit im neuen Stadtrat aufgrund er zunehmenden Zersplitterung nicht einfach wird, sind alle hochmotiviert. Denn die vielfältigen Herausforderungen brauchen neue Antworten, damit Landshut lebenswert bleibt.

Noch ist nicht sicher, wann der Stadtrat seine reguläre Arbeit wieder aufnimmt und ob die konstituierende Sitzung des neuen Stadtrates wie geplant Anfang Mai stattfinden kann. Die Corona-Pandemie wird vieles verändern, auch in unserer Stadt. Welche neuen Aufgaben das mit sich bringt, ist im Moment noch nicht vorhersehbar.

Bei der Kommunalwahl haben Sie unsere Oberbürgermeisterkandidatin Sigi Hagl in die Stichwahl gewählt. Im Moment ist es die vordringlichste Aufgabe, die rasante Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Doch auch oder gerade in schwierigen Zeiten muss Demokratie möglich sein und muss sich Demokratie bewähren. Geben Sie bitte Ihre Stimme bei der Stichwahl am 29. März ab, denn es geht um die Politik der nächsten 6 Jahre, in denen entscheidende Weichen für die Entwicklung der Stadt gestellt werden. Und zum Schutz vor Ansteckung finden die Stichwahlen ausschließlich als Briefwahl statt.  

Zum Abschluss eine Bitte: Halten Sie sich an die Empfehlungen der Stadtverwaltung und der Staatsregierung. Bleiben Sie daheim und befolgen Sie die Hygienehinweise. Gehen Sie auf Distanz, doch bleiben Sie solidarisch.

Halten wir zusammen, denn gemeinsam können wir diese Krise überstehen. 

]]>
Thu, 19 Mar 2020 15:00:00 +0100
http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/vernissage_gruen_kaputt_23_um_1900_in_galerie_litvai/ Vernissage „Grün kaputt - Landschaft und Gärten der Deutschen“, 2.3. um 19:00 in der Galerie Litvai http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/vernissage_gruen_kaputt_23_um_1900_in_galerie_litvai/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/vernissage_gruen_kaputt_23_um_1900_in_galerie_litvai/ Die Galerie Litvai zeigt vom 2. – 14. März die Ausstellung „Grün kaputt – Landschaft und Gärten der...

Die Galerie Litvai zeigt vom 2. – 14. März die Ausstellung „Grün kaputt – Landschaft und Gärten der Deutschen“ von Dieter Wieland, Peter M. Bode und Rüdiger Disko.

Dieter Wieland hat die Verschandelung von Städten und Dörfern und die Zersiedelung der Landschaft früh erkannt und dokumentiert. Seine Ausstellung und sein Film erregten 1983 große Aufmerksamkeit. Ein Teil der Ausstellung ist nun in einer Wiederauflage, die Dieter Wieland mit Rüdiger Disko und Peter M. Bode erarbeitet hat, erneut für die Öffentlichkeit zugänglich. Verantwortlich für die Wiederauflage ist der Bund Naturschutz Bayern und Hans Urban, Landtagsabgeordneter der Grünen. Seine Fraktionskollegin Rosi Steinberger hat die Ausstellung nach Landshut geholt.

Sie ist in der Zeit vom 2. - 14. März in der Galerie Litvai von Mittwoch bis Freitag 14:00-18:00 Uhr und am Samstag von 11:00-15:00 Uhr zu sehen.

]]>
Thu, 27 Feb 2020 20:17:00 +0100
http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/40_jahre_gruene_in_bayern/ 40 Jahre GRÜNE in Bayern http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/40_jahre_gruene_in_bayern/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/40_jahre_gruene_in_bayern/ 40 Jahre GRÜNE Bayern – eine Erfolgsgeschichte Der Grundstein dafür wurde am 7. Oktober 1979 am... 40 Jahre GRÜNE Bayern – eine Erfolgsgeschichte

Der Grundstein dafür wurde am 7. Oktober 1979 am Münchner Nockherberg gelegt. Wir blicken auf eine bewegte Zeit zurück, doch wir haben dabei nie den grünen Faden verloren. Wir sind uns treu geblieben und haben uns dennoch gewandelt: von der bunten, ökologischen Alternativbewegung in den Anfängen hin zur zweitstärksten politischen Kraft in Bayern.

Unser Ziel ist auch weiterhin: Wir wollen Bayern grün gestalten. Mit 40 Jahren sind wir endlich alt genug, um Ministerpräsidentin zu werden – also packen wir’s an!

Kämpfen wir gemeinsam für ein gutes Miteinander, für den Erhalt unserer Lebensgrundlagen, für ein besseres Bayern.

Wir feiern 40 Jahre GRÜNE in Bayern mit einem Blick zurück und vielen Ideen für die Zukunft: Schau rein in unser Jubiläumsmagazin

]]>
Tue, 01 Oct 2019 10:17:00 +0200
http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/gegendarstellung_richtigstellung_zur_berichterstattung_ueber_den_antrag_ergreifung_von_massnahmen_zur_unterbindung_von_gendering/ Gegendarstellung / Richtigstellung zur Berichterstattung über den Antrag "Ergreifung von Maßnahmen zur Unterbindung von 'Gendering' ..." http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/gegendarstellung_richtigstellung_zur_berichterstattung_ueber_den_antrag_ergreifung_von_massnahmen_zur_unterbindung_von_gendering/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/gegendarstellung_richtigstellung_zur_berichterstattung_ueber_den_antrag_ergreifung_von_massnahmen_zur_unterbindung_von_gendering/ Gegendarstellung / Richtigstellung zur Berichterstattung über den Antrag "Ergreifung von... Gegendarstellung / Richtigstellung zur Berichterstattung über den Antrag "Ergreifung von Maßnahmen zur Unterbindung von 'Gendering' auf Webseiten, Publikationen und Dokumenten des Bezirks Niederbayern ebenso von den bezuschussten Institutionen/Vereinen/Verbänden"

Ich habe mich in der Bezirksausschußsitzung am 17.9.2019 klar gegen den Inhalt und die Wortwahl des Antrags positioniert. Ebenso hatte ich kritisiert, daß mit dem Zusatz, auch andere Organisationen von Förderungen auszuschließen, wenn Sie gendern, ausgerechnet die gute Arbeit des Bezirksjugendringes beschädigt werden soll.
Tatsächlich abgestimmt wurde nicht über den Antragstext - auch nicht über eine angebliche Modifizierung dessen - , sondern darüber, daß der Bezirk in seinen Publikationen und Medien korrekt gendert und alle Geschlechter sprachlich sauber berücksichtigt. Und das wird auch in Zukunft so bleiben und wird nicht abgeschafft, wie es im Antragstext vorgeschlagen wurde.
Zudem schreibt der Bezirk anderen Organisationen bisher und auch in Zukunft nicht vor, daß sie nicht gendern dürfen, um ihre bezirkliche Förderung nicht zu gefährden.

Es wurde also das genaue Gegenteil dessen beschlossen, was Antragstext war.

Und ich werde mich - wie in der Vergangenheit schon - auch uneingeschränkt für eine gleichberechtigte Berücksichtigung sämtlicher Geschlechter einsetzen.

Eine wie auch immer anderslautende Pressemeldung ist nicht richtig.

]]>
bezirksrat@gruene-la.de Sat, 21 Sep 2019 16:27:00 +0200
http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/mit_dem_rad_von_der_altstadt_zum_hbf_und_zurueck/ Mit dem Rad von der Altstadt zum Hbf und zurück http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/mit_dem_rad_von_der_altstadt_zum_hbf_und_zurueck/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/mit_dem_rad_von_der_altstadt_zum_hbf_und_zurueck/ Anfang Oktober befuhr der Arbeitskreis Mobilität von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN die ausgeschilderte... Anfang Oktober befuhr der Arbeitskreis Mobilität von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN die ausgeschilderte Radroute über Papierer- und Nikolastraße und die Flutmulde zum Hauptbahnhof. Zurück ging es dann an der Luitpoldstraße.

Gleich am Anfang der Tour fiel den Teilnehmer*innen auf, dass die vor der Luitpoldbrücke haltenden Busse während des Ein- und Aussteigens ein Durchkommen für Radfahrer unmöglich machen. In der Papiererstraße und Nikolastaße muss ständig damit gerechnet werden, dass sich unverhofft eine Autotür öffnet. Weiße Blockstreifen, könnten den Autofahrern verdeutlichen, warum der Radfahrer 1.50 m Abstand zu den geparkten Autos hält. Besonders eng ist die Fahrbahn in der Nikolastraße. Zudem muss an allen Kreuzungen auf Rechts vor Links geachtet werden. Dies soll in der 30iger-Zone den Autoverkehr entschleunigen, bedeutet aber für den Radfahrer, der ja pünktlich zum Bahnhof will, ständiges Abbremsen und Beschleunigen.

Beim Wittelsbacher Hof endet die Markierung, ein Signalanforderungsknopf oder eine Induktionsschleife bei der Ampel Nikola-/Rupprechtstraße würde helfen, schneller auf die andere Seite und die Berliner Brücke zu kommen, da nicht jeder gerne – v.a. bei Dunkelheit - einen Schlenker durch die Flutmulde macht.

Die gesamte Verkehrssituation am Bahnhofsvorplatz ist für alle Verkehrsteilnehmer unübersichtlich gestaltet. Verlässt ein Autofahrer den Besucherparkplatz, muss er z.B. auf Radfahrer von allen Seiten und auf den Autoverkehr auf vier Fahrspuren achten.

Die Radwege an der Luitpoldstraße gelten als die gefährlichsten Radwege in ganz Landshut. Hier hat sich der letzte tödliche Radunfall durch einen nach rechts abbiegenden Autofahrer ereignet. Statt der Mindestbreite eines ordentlichen Radwegs von 1,50 m stehen auf weiten Strecken gerade einmal 80 cm zur Verfügung. Ampelmasten, Straßenlaternen, Verkehrsschilder und Bäume stehen vielfach nicht nur direkt am, sondern auch genau auf dem Radweg. Besonders gefährlich sind rotweiße Pfosten zwischen Rad- und Fußweg, die man leicht übersieht, wenn man hinter einem anderen Radfahrer herfährt. Besser wären weiße Blockstreifen am Boden.

Außerdem müssen viele Straßeneinmündungen und Hauseinfahrten überquert werden, besonders gefährlich sind die Einfahrten zur AGIP-Tankstelle und zum REWE-Supermarkt. Rote Farbe auf der Fahrbahn könnte mehr Sicherheit schaffen.

Leider kann die Luitpoldstraße nördlich der Robert-Kochstraße nicht überquert werden, um über Weg über den Andreas-Forster-Weg, durch den Stadtpark in die Altstadt zu gelangen und den miserabelsten Teil der Radroute bis zur Luitpoldbrücke zu umfahren. Dort sind bei den Verbauungen an der Einmündung der Klötzlmüllerstraße schon einige Radfahrer gestürzt.

Insgesamt waren sich die Teilnehmer einig, dass an der Radroute Nikola-/Papiererstraße als Hauptroute in beiden Richtungen weitergearbeitet werden muss. Der Vorschlag der Stadtverwaltung, diese Route durch die Ausweisung eines Rad- und Fußwegs in der Papiererstraße zwischen Staudenrausstraße und Andreas-Forster-Weg zu beruhigen, sollte weiterverfolgt werden. Aber auch die bestehenden Radwege entlang der Luitpoldstraße können mit einfachen Maßnahmen sicherer gemacht werden.

 

 

]]>
Fri, 12 Oct 2018 22:29:00 +0200
http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/unsere_landschaft_verschwindet/ Unsere Landschaft verschwindet http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/unsere_landschaft_verschwindet/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/unsere_landschaft_verschwindet/ Die Veränderung der Heimat aus der Vogelperspektive Das lokale Bündnis „Betonflut eindämmen – Bayerns Heimat bewahren“ lädt ein zu einem Bildervortrag mit Luftbildfotograf und Archäologe Klaus Leidorf am Montag, den 10. September im Gasthof „Zur Insel“. Mit seinen Aufnahmen aus der Luft gibt der Referent einen Einblick, wie sehr sich die Bayerische Heimat in den letzten Jahren verändert hat, wie Wiesen und Äcker verschwanden, Landschaft zersiedelt und zerschnitten wurde. Die Organisatoren wollen auch nach dem gerichtlichen Aus für das gleichnamige Volksbegehren für eine deutliche Verminderung des Flächenverbrauchs in Bayern kämpfen und sprechen sich für gesetzliche Änderungen aus, die Kommunen unabhängiger machen von der Ausweisung immer weiterer Gewerbeflächen, die wiederum weitere Verkehrsflächen benötigen. „Versiegelte Flächen können keine Ökosystemleistungen mehr erbringen z.B. als Versickerungsflächen und somit Flächen zur Grundwasserneubildung, als Flächen für den Anbau von Nahrung, als CO2- Senken, als Kühlung durch die Verdunstungskälte, die Pflanzen an heißen Tagen erzeugen, und nicht zuletzt als identitätsstiftende Landschaft, die Heimat ist und Lebensqualität, so die BUND-Naturschutz- Vorsitzende Kathy Mühlebach-Sturm als eine von drei Sprecher*innen des alten und neuen Bündnisses, dem die AbL, der LBV, der BN, der ADFC, der VCD, die BI Stopp B15 neu, Tagwerk, Bündnis 90/Die Grünen und die ÖDP, angehören.

Der Vortrag beginnt bei freiem Eintritt um 19:30 Uhr.

]]>
Fri, 07 Sep 2018 11:23:00 +0200
http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/mit_uns_die_zukunft_erhalten_was_uns_erhael/ Mit uns die Zukunft – Erhalten, was uns erhält http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/mit_uns_die_zukunft_erhalten_was_uns_erhael/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/mit_uns_die_zukunft_erhalten_was_uns_erhael/ Kundgebung am 7.9. mit Ludwig Hartmann Erhalten, was uns erhält ist die wichtigste Aufgabe der Politik, davon ist Ludwig Hartmann überzeugt. Hartmann, Spitzenkandidat der Bayerischen Grünen, kommt am 7. September zu einer Kundgebung nach Landshut. Nur durch den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen kann die Zukunft lebenswert gestaltet werden. Diese Lebensgrundlagen sieht Hartmann akut bedroht. Klimawandel und Artensterben sind mittlerweile für jeden spürbar. Die bayerische Landschaft wird zunehmend betoniert und zersiedelt. Auf der Kundgebung wird Hartmann die Grünen Konzepte zur Eindämmung des Flächenverbrauchs, zur Bekämpfung des Klimawandels und des Artensterbens vorstellen. Die Kundgebung findet am Ländtorplatz 1 statt. Sie beginnt um 17:30 Uhr und endet gegen 18:30 Uhr mit einer Aktion zum Flächenfraß.

]]>
Wed, 29 Aug 2018 17:37:00 +0200
http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/wandern_mit_dem_stadtbus/ Wandern mit dem Stadtbus http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/wandern_mit_dem_stadtbus/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/wandern_mit_dem_stadtbus/ Mit dem OB-Kandidaten Stefan Gruber einmal zu Fuß die Stadt umrunden Etappe IV: Vom Stausee... Mit dem OB-Kandidaten Stefan Gruber einmal zu Fuß die Stadt umrunden

Etappe IV: Vom Stausee zum Baggersee - am 31. Juli

Stefan Gruber, OB-Kandidat der Grünen, lädt zur 4. Etappe seiner Tour rund um Landshut ein. Bis zur Wahl wird die Stadt in 6 Etappen zu Fuß umrundet sein. Das Besondere daran, Start und Ziel einer jeden Etappe sind an die Haltestellen des Stadtbusses angebunden. Gruber will mit dieser Art des Wanderns für eine Tourismusform werben, die in Landshut bisher weitgehend unbekannt ist: Wandern mit dem ÖPNV. Was in München seit Jahren erfolgreich angeboten wird, soll auch in Landshut ausgebaut werden.

Die 4. Etappe ist ca. 8 km lang und beginnt in Ergolding. Der Weg führt zunächst entlang des Stausees zum Kraftwerk Altheim. Das Kraftwerk wird umrundet, bevor es dann nach Überquerung der Isar wieder in Richtung Landshut geht. In Auloh können die Wanderer dann in der Steffi-Graf-Str. wieder in den Stadtbus einsteigen. Alternativ bietet sich eine Abkühlung im Badeweiher Gretlmühle oder eine Einkehr in der Pizzeria Da Vittorio in Auloh an.

Teilnehmer der Wanderung treffen sich am Sonntag, den 31. Juli um 10:20 Uhr am Bernlochner. Mit der Linie 2 geht es um 10:34 Uhr zum Hauptbahnhof und von dort um 10:43 Uhr weiter zur Haltestelle „Am Anger“ in Ergolding. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

]]>
Thu, 28 Jul 2016 15:47:00 +0200
http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/26_jahre_tschernobyl/ 26 Jahre Tschernobyl http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/26_jahre_tschernobyl/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/26_jahre_tschernobyl/ Gedenkmahnwache am Dreifaltigkeitsplatz ab 13 Uhr Vor 26 Jahren - am 26. April 1986 - ereignete sich eine der bisher schwersten Atomreaktor-Katastrophen weltweit. Diese Mahnwache möchte die Erinnerung daran wachhalten und zugleich zum Ausstieg aus der Risikotechnologie aufrufen.

Weitere Informationen zu Tschernobyl auch in WIKIPEDIA.

]]>
Fri, 20 Apr 2012 09:12:00 +0200
http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/fukushima_mahnt/ Fukushima mahnt! http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/fukushima_mahnt/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/fukushima_mahnt/ Fukushima - Mahnwache „Fukushima ist überall“ - Mahnwache zur Erinnerung an die seit zwölf... Fukushima - Mahnwache

„Fukushima ist überall“ - Mahnwache zur Erinnerung an die seit zwölf Monaten andauernde Reaktorkatastrophe in Japan, am Sonntag, den 11. März 2012, ab 14.00 Uhr in Niederaichbach und bei den Atomkraftwerken Isar 1 und Isar 2

Im Frühjahr 2010 gründeten der Bund Naturschutz, die Bürgerinitiative Isartal, das Bürgerforum gegen Atomkraftwerke, die Grünen, SPD und ÖDP, und weitere Organisationen das „Bündnis für Atomausstieg“ (BüfA). Gemeinsam forderten diese Gruppierungen die dauerhafte Stilllegung des AKW Isar 1 und die Rücknahme der Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke.

Leider führte erst die Atomkatastrophe in Fukushima zum Umdenken der Regierungsparteien und damit zum Einstieg in die Energiewende.

Die Reaktorkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima haben gezeigt: Atomkraft ist unbeherrschbar, sie birgt ein tägliches tödliches Risiko und hinterlässt mit dem hochgiftigen Atommüll Tausenden von Generationen eine unverantwortliche Bürde. 

Der öffentliche Druck auf die Politik wird bestimmen, ob die Energiewende im geplanten Zeitraum umgesetzt und ob eine dezentrale, bürgerfreundliche Stromversorgung verwirklicht wird. Die Zukunft liegt bei den Erneuerbaren Energien, gemeinsam mit Energieeffizienz und Energiesparen.

Am 11. März 2012 dauert die Katastrophe von Fukushima schon ein Jahr an. Das Bündnis für Atomausstieg ruft für diesen Tag zu einer Mahnwache zum Gedenken an die Opfer von Erdbeben, Tsunami und Atomkatastrophe auf und wendet sich  gegen die weitere Nutzung der Atomenergie in Deutschland, in Europa, weltweit.

Um 14.00 Uhr gehen die Teilnehmer vom Rathausvorplatz in Niederaichbach los zu den Atomkraftwerken Isar 1, Isar 2 und dem Atommüllager „BELLA“. Dort findet die Mahnwache mit Redebeiträgen von Dr. Thomas Gambke (MdB Bündnis 90/die Grünen), Robert Grashei (Erster Bevollmächtigter der IGM Landshut) u.a. sowie mit einem kleinen Kulturprogramm statt. Das Percussion-Orchester Pan Tao wird die Veranstaltung unterstützen.  

Es werden wieder Busse organisiert. Abfahrtszeiten für die Busse sind: 13:30 Uhr Altstadt Landshut vor dem Juwelier Weinmayer, 13:40 Hauptbahnhof Landshut, Bahnhof Wörth bei Bedarf. Um Platzreservierungen wird gebeten.

Kontakt: Kathy@Muehlebach-Sturm.de oder Tel: 08733-667. Gegen 15.30 Uhr ist der Rückmarsch zum Rathaus nach Niederaichbach geplant.

Weitere Infos, auch zu Bus- und Zugverbindungen, sind unter www.büfa-landshut.de zu finden.

]]>
Sat, 03 Mar 2012 22:16:00 +0100
http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/gruen_gegen_gift_schutz_der_verbraucherinnen_vor_weichmachern_und_glyphosathaltigen_herbiziden/ Grün gegen Gift: Schutz der VerbraucherInnen vor Weichmachern und glyphosathaltigen Herbiziden http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/gruen_gegen_gift_schutz_der_verbraucherinnen_vor_weichmachern_und_glyphosathaltigen_herbiziden/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/gruen_gegen_gift_schutz_der_verbraucherinnen_vor_weichmachern_und_glyphosathaltigen_herbiziden/ In zwei Anträgen (Drucksachen 16/9688 und 16/9689) hat die Grüne Landtagsfraktion gefordert,... In zwei Anträgen (Drucksachen 16/9688 und 16/9689) hat die Grüne Landtagsfraktion gefordert, Bayern etwas freier von giftiger Chemie zu machen. Weichmacher sind trotz ihrer gesundheitsgefährdenden und leicht flüchtigen Eigenschaften immer noch in vielen Produkten enthalten. Wir haben deshalb die Staatsregierung dazu aufgefordert, VerbraucherInnen besser über Alternativen zu informieren. Außerdem hat sich die verbraucherschutzpolitische Sprecherin Anne Franke gegen den Einsatz des hochgiftigen Totalherbizids Glyphosat eingesetzt, das zum Beispiel in „Round Up“ von Monsanto enthalten ist. Im Landtag schob Schwarz-Gelb die EU vor und die Notwendigkeit eines europaweiten Verbots, um selbst aktiv werden zu können. Bürokratie, wie sie im Buche steht... Im folgenden Beitrag wollen wir euch Hintergrundinformationen zu den beiden Giftstoffen geben und euch Handlungsmöglichkeiten aufzeigen.

Hintergrund Weichmacher

Phthalate werden für die Herstellung von Weich-PVC verwendet und kommen in vielen Produkten vor, zum Beispiel in Bodenbelägen, Tapeten, kunststoffbeschichteten Verpackungsmaterialien, Lacken, Kunstleder, Anstrich- und Beschichtungsmitteln und Kosmetika, aber auch in Medizinprodukten und Arzneimitteln, wie in Infusionsschläuchen, Kapseln und Filmtabletten. Phthalate werden durch Kontakt mit Wasser oder Fett aus den Materialien herausgelöst oder sie gasen aus. Studien   des Umweltbundesamtes zeigten einen hohen Gehalt von Weichmachern im Hausstaub von Privathaushalten sowie in untersuchten Kindertagesstätten.

Laut dem Industrieverband „European Council for Plasticisers and Intermediates“ werden in Westeuropa jährlich etwa eine Million Tonnen Phthalate hergestellt. Besonders häufige und für die Umwelt und Gesundheit gefährliche Phthalate sind DEHP (Di(2-ethylhexyl)phthalat), DBP (Dibutylphthalat) und BBP (Benzylbutylphthalat). Sie haben hormonähnliche Eigenschaften und können schädliche Wirkungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit haben. Einige Phthalate sind seit 2007 zum Schutz der Gesundheit von Kindern als Weichmacher in Babyartikeln und Kinderspielzeug verboten. DEHP, DBP und BBP dürfen nicht in Zubereitungen für den privaten Endverbraucher, wie in Lacken und Farben sowie in kosmetischen Mitteln enthalten sein.

Die Phthalate und andere Weichmacher befinden sich aktuell im Zulassungsverfahren der Chemikalienrichtlichie REACH der EU. Wir müssen genau beobachten, ob die Weichmacher aufgrund ihrer giftigen Eigenschaften vom Markt verschwinden werden, oder ob sich die Ausnahmeanträge der Industrie durchsetzen.

Unser Vorschlag:

Wir wollten mit unserem Antrag erreichen, dass VerbraucherInnen besser über die gesundheitsschädlichen Weichmacher aufgeklärt werden. Dabei sollen auch Alternativprodukte vorgestellt werden. Dass bestimmte Symbole, wie etwa der „Blaue Engel“ als Zeichen für unbedenkliche Produkte stehen, muss ebenfalls in dem Rahmen kommuniziert werden. Gleichzeitig kann es unserer Ansicht nach auch nicht sein, dass im öffentlichen Auftragswesen Produkte mit gesundheitsgefährdenden Weichmachern benutzt werden. Wir haben deshalb gefordert, dass analog zum Verbot der Nutzung von Holz, das nicht aus nachhaltiger Forstwirtschaft kommt, auch ein Verbot der Nutzung von Produkten mit giftigen Phtalaten in die Richtlinien über die Berücksichtigung von Umweltgesichtspunkten bei der Vergabe öffentlicher Aufträge aufgenommen wird. CSU und FDP waren offensichtlich anderer Ansicht und haben diesen Antrag abgelehnt.

Hintergrund Glyphosat

Das am häufigsten eingesetzte Herbizid der Welt - Glyphosat - darf ohne die 2012 fällige Prüfung noch bis 2015 in Europa verkauft werden. Obwohl zahlreiche Untersuchungen die Giftigkeit für Menschen und Umwelt belegen, und das schon in geringsten Dosierungen. Durch den hohen Gifteinsatz treten beispielsweise in den Hauptanbaugebieten von Gensoja immer mehr Fehlgeburten und Missbildungen auf. Daneben werden Pflanzen gegen Glyphosat resistent, immer mehr "Super-Unkräuter" entstehen. Die Folge: Noch mehr Pflanzengifte.

Einige Kommunen in Bayern verwenden das Pflanzengift im kommunalen Gartenbau für die Unkrautvernichtung.  Die Gefahren von Glyphosat sollte jedoch unbedingt auch in der öffentlichen Verwaltung ernst genommen werden. Die Verwendung von glyphosathaltigen Pflanzengiften birgt enorme Risiken.

Doch auch auf „indirektem“ Weg kommt uns Glyphosat gefährlich nahe. Dass Glyphosat in die Sojabohnen und auch andere Hülsenfrüchte, wie Linsen und Bohnen gelangt, ist laut CVUA (Chemisches und Veterinäruntersuchungsamt) Stuttgart nachgewiesen. Nach Angaben des CVUA ist die Verfütterung von Erntegut, das mit Glyphosat behandelt wurde, und die Aufnahme des Stoffs durch die Tiere kritisch zu betrachten, da noch keine Informationen zum möglichen Übergang z.B. in die Milch vorliegen. Derzeit kann noch niemand wirklich sagen, ob Roundup durch Eier, Milch etc. auch auf unseren Tellern landet. Durch den Verzehr von Hülsenfrüchten aber nachweislich auf jeden Fall.

Unser Vorschlag:

Wie auch schon im Hinblick auf Weichmacher finden wir, dass die Staatsregierung die öffentliche Verwaltung in Bayern anzuweisen hat, keine glyphosathaltigen Pflanzengifte mehr zu verwenden und dies in den Richtlinien über die Berücksichtigung von Umweltgesichtspunkten bei der Vergabe öffentlicher Aufträge (Umweltrichtlinien Öffentliches Auftragswesen – öAUmwR) entsprechend festzuhalten. Auch hier knickten CSU und FDP ein und verweisen untätig auf die EU-Ebene.

Fazit

Mit CSU und FDP gibt es keinen VerbraucherInnenschutz! Anträge werden aus wirklich fadenscheinigen Gründen abgelehnt. Es drängt sich der Verdacht auf, dass hier die Nähe zu den Kozernen dem Wohl der BürgerInnen entgegensteht. Aber wir lassen nicht locker! Auch ihr vor Ort könnt in den kommunalen Parlamenten aktiv werden! Sorgt dafür, dass in euren Gemeinden und Städten weder Phthalate noch Glyphosat angewendet werden! Gleichzeitig arbeiten die Grünen auf Bundesebene daran, die Prüfung des giftigen Stoffes wieder auf 2012 vor zu verlegen, so dass das Pflanzengift nicht länger verkauft werden darf.

Zur Seite der Grünen Fraktion Bayern

]]>
Wed, 23 Nov 2011 11:51:00 +0100
http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/licht_am_ende_des_tunnels_fachgespraech_zum_brenner_basistunnel/ Licht am Ende des Tunnels? - Fachgespräch zum Brenner Basistunnel http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/licht_am_ende_des_tunnels_fachgespraech_zum_brenner_basistunnel/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/licht_am_ende_des_tunnels_fachgespraech_zum_brenner_basistunnel/ Der Brenner Basistunnel (BBT) ist ein österreichisch-italienisches Projekt zum Bau eines ... Der Brenner Basistunnel (BBT) ist ein österreichisch-italienisches Projekt zum Bau eines Eisenbahntunnels für gemischten Personen- und Güterverkehr unter dem Brenner. Im Jahr 2025 soll man in ihm auf 55 km Länge die Alpen zwischen Innsbruck und Bozen unterqueren können. Am Montag, den 14. November, hatte die Grüne Landtagsfraktion zu einem Fachgespräch zum Brenner Basistunnel eingeladen. Unter Beteiligung auch von Tiroler und Südtiroler Grünen wurde über die Alpentransitproblematik im Allgemeinen und den Brenner Basistunnel und mögliche Alternativen im Besonderen diskutiert.

Am Vormittag ging es um die Vorstellung des volkswirtschaftlichen Umfeldes, des Projekts und der Problemstellungen rund um die Infrastrukturen, die den Nordzulauf für die Brennerstrecke bilden. In der Diskussion wurde die Prognose des Verkehrswachstums in Frage gestellt und die Leistungsfähigkeit der bestehenden Strecken angesprochen. Am Nachmittag ging es um die politische Bewertung der Verkehrspolitik und der Bahnprojekte auf der Brennerachse: Alpentransitbörse, Schwachstellen des BBT-Projekts, Bürgerbeteiligung und Lärmschutz.

Insbesondere bei Grünen in Tirol und Südtirol haben die lange Baudauer verbunden mit extrem hohen Kosten zu Widerstand geführt, denn der BBT stellt keine zeitnahe Lösung der Transitproblematik dar, es liegt kein Betriebskonzept und keine Lkw-Verlagerungsgarantien vor und es fehlen vor allem die Zulaufstrecken in Deutschland und Norditalien. Damit wird die Entlastungswirkung fraglich. Im April wurde die sogenannte Hauptbauphase mit einem Festakt eingeläutet. Im Herbst soll ein Vertrag zwischen Österreich und Deutschland über die Zulaufstrecken, deren Verlauf im Raum Rosenheim und deren Lärmschutz bis heute nicht geklärt sind, unterzeichnet werden.

Aus grüner Sicht bleibt festzuhalten, dass die Zweifel am Brenner Basistunnel überwiegen und die Bürgerbeteiligung bei Infrastrukturprojekten verbessert werden muss, so Thomas Mütze, verkehrspolitscher Sprecher.

Weitere Informationen:

Zur Seite der Grünen Landtagsfraktion Bayern

     

]]>
Wed, 23 Nov 2011 10:56:00 +0100
http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/reges_interesse_an_gruener_veranstaltung_wie_viele_schweinemaststaelle_vertraegt_der_landkreis_lan/ Reges Interesse an grüner Veranstaltung: Wie viele Schweinemastställe verträgt der Landkreis Landshut? http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/reges_interesse_an_gruener_veranstaltung_wie_viele_schweinemaststaelle_vertraegt_der_landkreis_lan/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/reges_interesse_an_gruener_veranstaltung_wie_viele_schweinemaststaelle_vertraegt_der_landkreis_lan/ Welche Auswirkungen hat unsere Ernährungsweise auf Klima und Umwelt? Dieser Frage ging der... Welche Auswirkungen hat unsere Ernährungsweise auf Klima und Umwelt? Dieser Frage ging der Wissenschaftler Martin Schlatzer von der Uni Wien am vergangenen Freitag im Weißen Bräuhaus zum Krenkl nach. Veranstalter waren die grünen Kreisverbände aus Stadt und Land.

Schlatzer ging in seinem Vortrag auf die unterschiedliche Auswirkung von tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln auf das Weltklima ein. „Die Bevölkerung unseres Planeten hat inzwischen sieben Milliarden erreicht“, begann Schlatzer seinen Vortrag. Wenn wir den Klimaschutz tatsächlich ernst meinen und auch versuchen wollen, alle Menschen zu ernähren, können wir es uns gar nicht leisten, unsere Ernährung immer stärker auf Fleisch auszurichten. In China habe sich zum Beispiel der Fleischkonsum in den letzten 25 Jahren vervierfacht und beträgt jetzt bereits 60 kg pro Person und Jahr. Bei der Umwandlung von pflanzlichen in tierische Produkte gehen aber 65 bis 90 Prozent der Futter-Energie verloren.

„Der Anteil der Landwirtschaft an den globalen Treibhausgasen beläuft sich auf etwa 30 %. Ein Großteil, nämlich 18 % entfallen dabei auf die Erzeugung tierischer Lebensmittel. Die Umwandlung riesiger Urwälder und Grünflächen in Anbauflächen zu Futtermittelproduktion sowie der hohe Düngemitteleinsatz sind hier als wesentliche Ursachen zu nennen. Eine Reduzierung des Fleischkonsums hätte eine deutliche Verbesserung der Klimabilanz zur Folge“.

Die Auswirkung der tierischen Produktion auf unser Lebensumfeld macht sich auch unmittelbar bemerkbar. Konrad Haberberger, agrarpolitischer Sprecher des grünen Kreisverbands und Gemeinderat in Pfeffenhausen berichtete über die starke Zunahme von Mastställen vor allem im nördlichen Landkreis. Die Belastung der Bevölkerung durch Geruchsemissionen nehme ständig zu. Auch das Trinkwasser ist in dieser Gegend bereits so belastet, dass eine Wasseraufbereitung mit entsprechenden Kosten droht. Nicht nur Nitrat findet sich im Grundwasser, sondern auch Rückstände von Pflanzenschutzmitteln und deren Abbauprodukte. „Die Grenzwerte für bestimmte Pflanzenschutzmittel, die früher vor allem im Maisanbau eingesetzt wurden, sind in manchen Brunnen schon erreicht“, berichtete Haberberger.

Bedenklich ist der starke Anstieg der Schweine- und Hähnchenmastbetriebe im Landkreis. „Wir haben inzwischen einen Selbstversorgungsgrad von über 500 Prozent beim Schweinefleisch und von fast 300 Prozent beim Masthähnchenfleisch im Landkreis. Doch es werden immer mehr und größere Mastställe genehmigt. „Es muss doch möglich sein, diese Entwicklung zu bremsen“, meinte Haberberger, der auch darauf hinwies, dass im Falle eines Brands schon ganze Bestände verendet sind, weil niemand mehr in der Lage war, die riesigen Ställe rechtzeitig zu räumen.

In der anschließenden Diskussion, an der viele Landwirte teilnahmen, brachte es ein Bauer auf den Punkt. „Dieses System produziert eine ganze Reihe von Verlierern. Erst wird in Südamerika der Urwald zerstört, um Soja anzubauen. Hier bei uns arbeiten viele Bauern am Existenzminimum und produzieren Fleisch für den Export in arme Länder, die sich das Fleisch eigentlich gar nicht leisten können.“

Der so genannte Strukturwandel in der Landwirtschaft hat zu einem „Wachsen oder Weichen“ geführt. Auch die praktizierenden Landwirte sehen sich in dieser Spirale gefangen. Es könne aber nicht sein, dass die Allgemeinheit die Folgen für die Umwelt tragen müsse. Haberberger plädierte zum Schluss dafür, einer Kommune die Möglichkeit zu geben, eine Obergrenze für Tierhaltung einzuziehen. Außerdem sollten die Subventionszahlungen der EU mehr an ökologischen und sozialen Kriterien orientiert werden. „Die EU-Ausgleichszahlung sollte sich nicht an der Hektarzahl sondern an den Arbeitskräften orientieren“, forderte Haberberger. Das würde auch den bayerischen Betrieben zu Gute kommen.

Das Thema Tiermast wird im Landkreis weiter diskutiert werden. Für Anfang Februar ist die nächste Veranstaltung der Grünen geplant. Dafür wird ein Ort im nördlichen Landkreis ausgewählt werden.

(Rosi Steinberger)

]]>
Wed, 23 Nov 2011 09:38:00 +0100
http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/34_landshuter_wirte_starten_aktion_kein_raum_fuer_rassismus_und_neonazis/ 34 Landshuter Wirte starten Aktion "Kein Raum für Rassismus und Neonazis" http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/34_landshuter_wirte_starten_aktion_kein_raum_fuer_rassismus_und_neonazis/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/34_landshuter_wirte_starten_aktion_kein_raum_fuer_rassismus_und_neonazis/ Die Landshuter Gastronomie zeigt Flagge, zumindest 34 Wirte. Sie starteten heute (10.11.) im... Die Landshuter Gastronomie zeigt Flagge, zumindest 34 Wirte. Sie starteten heute (10.11.) im Rahmen einer Pressekonferenz in der Trattoria Torretta die Aktion "Kein Raum für Rassismus, kein Raum für Neonazis".

Federführend sind an der Aktion die Gastronomen Markus Geisel (Schwarzer Hahn), Thomas Widmair (Rocket Club), Christian Schradt (Hofreiter) und Niko Torretta (Trotteria Torretta, Kirchgasse) beteiligt.

Nachstehend die gemeinsame Erklärung der 34 Landshuter Wirte:

Landshut ist eine weltoffene Stadt, in der die Menschen verschiedener Herkunft friedlich und freundschaftlich zusammenleben. Dazu kommen jährlich tausende von Touristen aus aller Welt, die von der Atmosphäre dieser wunderschönen Stadt begeistert sind.
Zahlreiche Cafes, Gaststätten, Kneipen und Biergärten leisten ihre Dienste, damit Einheimische wie Touristen hier ihre Freizeit genießen können.

Doch diese Idylle wird immer wieder gestört. Wer sich in Landhuts Kulturleben bewegt, weiß, dass es immer wieder zu rassistischem und diskriminierendem Verhalten und auch zu Übergriffen kommt.

Landshuts Gastronomen - wie auch schon Wirte in anderen Städten - sprechen sich gegen Neonazismus und Rassismus aus. Wir handeln präventiv und reagieren nicht erst auf Provokationen.

Wir wollen ein Zusammenleben unterstützen, in dem Menschen ohne Angst verschieden sein können. Wir sagen Nein zu Intolerenaz und Rassismus, die das friedliche Zusammenleben der Menschen in Landshut stören.
Wir wollen zu einem Klima beitragen, in dem es keinen Raum für Rassismus gibt, weil Ängste ernst genommen werden, sensibilisiert und hingeschaut wird.
Um die Stadt und ihre Einwohner, die Touristen, unsere Gäste und unser Personal vor Diskriminierungen und Übergriffen zu schützen, erklären die 34 Landshuter Gastronomen:

"Wir dulden keine rassistischen, diskrimierenden Äußerungen in unserem Lokal. Kein Raum für Rassismus!"

(ein Artikel von der Landshuter Rundschau, H. Schnall)

]]>
Fri, 11 Nov 2011 11:28:00 +0100
http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/energiewende_auch_in_landshut/ Energiewende auch in Landshut http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/energiewende_auch_in_landshut/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/energiewende_auch_in_landshut/ Am 21.10. wurde im Plenum die Umrüstung der Müllverbrennung auf ein Biomasseheizkraftwerk mit... Mon, 24 Oct 2011 19:10:00 +0200 http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/wieder_einmal_ein_stoerfall_in_atomreaktor/ Wieder einmal ein Störfall in Atomreaktor http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/wieder_einmal_ein_stoerfall_in_atomreaktor/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/wieder_einmal_ein_stoerfall_in_atomreaktor/ diesmal in Schweden: Link Sun, 23 Oct 2011 17:21:00 +0200 http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/flaechenverbrauch_in_bayern/ Flächenverbrauch in Bayern http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/flaechenverbrauch_in_bayern/ http://www.gruene-btw-landshut.de/aktuelles/vollansicht-aktuelles/article/flaechenverbrauch_in_bayern/ in einem Beitrag von Quer anschaulich dargestellt. Fri, 21 Oct 2011 11:35:00 +0200 www.gruene-btw-landshut.de_content338802 Zum Archiv 117147 Tue, 22 Feb 2011 03:28:41 +0100