Hier der Beschluss des Arbeitskrieses ‚Innenpolitik und Recht’ der grünen Bundestagsfraktion zum Thema DNA-Analyse (1/2005). mehr
Zu den in der letzten Zeit immer wieder aufkommenden Vorwürfen, die Grünen hätten Rüstungslieferungen in die Türkei zugestimmt, erklärt der stellvertretende Fraktionsführer der grünen Bundestagsfraktion und Rüstungsexperte Winfried Nachtwei (10/2004): Rüstung in die Türkei
Themenspecial der Landtagsfraktion zu Staatsministerin Hohlmeier: Monigate
Pressemeldung von MdL Eike Hallitzky zu Genmaisanbau in Niederbayern
Bayern zieht mit Staatsschutz gegen Gentechnik-Kritiker zu Felde
Offensichtlich misst die bayerische Staatsregierung mit zweierlei Maß, wenn es um den Umgang mit der umstrittenen Agro-Gentechnik geht. Dies lässt sich aus der Antwort der Staatsregierung auf eine schriftliche Anfrage von <?xml:namespace prefix = st1 ns = "urn:schemas-microsoft-com:office:smarttags" />MdL Eike Hallitzky entnehmen. Anlass für die Anfrage waren die Vorfälle in Rotthalmünster (Landkreis Passau), als sofort der Staatsschutz auf den Plan trat, nachdem im Rahmen von Protesten einige Maiskolben umgeknickt worden waren.
Damit wurde der Protest gegen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft als politisch motivierte Kriminalität eingestuft. Zum Verhängnis wurde den Protestierern, denen unbewiesen vorgeworfen wird, sie hätten die Maispflanzen auf dem Gelände der Höheren Landbauschule geknickt, dass sie damit den politischen Willensbildungsprozess beeinflussen wollten.
Genau entgegengesetzt verhielt sich die Staatsregierung hingegen offensichtlich, als Pioneer gentechnisch verunreinigtes Saatgut in den Handel brachte. Verkauft wurde dieses an viele Bauern als sauberes Saatgut und von diesen als solches auch ausgesät. Bayern schwieg zu diesem Gentechnik-Skandal solange wie möglich, der Staatsschutz ging völlig auf Tauchstation.
„Die Unterstützung der Agro-Gentechnik und der amerikanischen Saatgut-Multis durch die Staatsregierung nimmt immer dreistere Züge an,“ kritisiert der GRÜNEN-Abgeordnete scharf. „Warnende Stimmen werden dabei regelmäßig in den Wind geschlagen, der die Gentechnik fleissig über die Felder und Wiesen Bayerns verwehen wird – zum Schaden der übergroßen Zahl unserer Landwirte und Verbraucher.“ Die Grünen werden sich auch weiterhin mit ganzer Kraft gegen den Einsatz von Gentechnik in der Landwirtschaft und für die Interessen der Allgemeinheit einsetzen.
Grüne Abgeordnete gegen Gentechnik in Bayern
Am vergangenen Wochenende (4./5.2.) war den Zeitungen zu entnehmen, dass in der Gemeinde Altdorf zwei Felder mit insgesamt 3,8 Hektar für den Anbau von Gen-Mais angemeldet seien und dass die ödp dazu öffentlichen Druck angekündigt habe.
Später kam die Kunde, dass die Anmeldung zurückgezogen wurde. Bestätigt wurde das durch den Eintrag im Standortregister zu gentechnischen Versuchsfeldern.
Die Anbauflächen für genteschnisch veränderte Pflanzen sind bundesweit vollständig in einem Standortregister des Bundesministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz aufgelistet. Das Register ist im Internet einsehbar: Standortregister.
Die Bayerischen Grünen, speziell die Fraktion der Grünen im Bayerischen Landtag setzen sich seit Jahren für eine Landwirtschaft ohne Gentechnik ein. Eine Chronik dieses Einsatzes ist im Anhang dokumentiert >>>




